Kehlkopfentzündung (Laryngitis)

 

Der Begriff Laryngitis (Kehlkopfentzündung) bezeichnet eine Entzündung der Kehlkopfschleimhaut, die häufig durch eine Virusinfektion ausgelöst wird. Eine Behandlung der Ursache ist daher in den meisten Fällen nicht möglich, jedoch können die Symptome durch entsprechende Maßnahmen gelindert werden.

 

Was ist eine Kehlkopfentzündung ?

 

Als Kehlkopfentzündung (Laryngitis) bezeichnet man eine akute oder länger anhaltende (chronische) Entzündung der Kehlkopfschleimhaut. Typische Symptome sind Heiserkeit und Husten. Schwillt die Kehlkopfschleimhaut stark an, kann es in seltenen Fällen auch zu Atemnot kommen.

 

Eine akute Laryngitis ist meist Folge einer Virusinfektion und  lässt sich in der Regel mit einfachen Mitteln wie Stimmschonung, Dampfinhalationen sowie schleimlösenden und entzündungshemmenden Medikamenten behandeln. Bei der selten auftretenden bakteriellen Begleiterkrankung verordnet der Arzt zusätzlich ein Antibiotikum.

Eine akute Kehlkopfentzündung heilt normalerweise innerhalb von wenigen Tagen folgenlos aus. Da der Kehlkopf den Eingang zur Luftröhre bildet und eine Schwellung die Luftzufuhr beeinträchtigen kann, entwickeln sich jedoch in seltenen Fällen auch lebensbedrohliche Komplikationen wie eine Atemnot. In diesen Fällen erfolgt die Therapie im Krankenhaus. Zur Abschwellung der Schleimhaut muss dann meist das entzündungshemmende Mittel Kortison gegeben werden.